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Medikamentengabe

Was bei Einnahme oder Verabreichung zu beachten ist

Bezüglich der Einnahme oder Verabreichung unterscheiden sich die Medikamente zur Behandlung einer invasiven Mykose. Teilweise muss das Medikament im Krankenhaus als Infusion verabreicht werden. Einige Medikamente stehen aber auch als Tabletten, Kapseln oder als Suspension (Trinklösung oder Saft) zur Einnahme zur Verfügung.

Um die bestmögliche Aufnahme des Wirkstoffs aus dem Magen bzw. Darm in das Blut zu gewährleisten, muss berücksichtigt werden, ob das Medikament zusammen mit Nahrungsmitteln einzunehmen ist oder nicht mit der Nahrung eingenommen werden darf. Wird dies nicht beachtet, kann der Wirkstoff nicht richtig in das Blut aufgenommen werden und ist möglicherweise weniger wirksam. Außerdem ist es sehr wichtig, das Medikament regelmäßig und in der vom Arzt verschriebenen Dosierung einzunehmen.

Dauer der Therapie nach Vorgabe des Arztes

Der Arzt muss entscheiden, wie lange die Behandlung fortgesetzt wird. Er wird den Patienten regelmäßig untersuchen, um festzustellen, ob die Anzeichen und Symptome einer Pilzinfektion verschwunden sind, wie gut das Medikament vertragen wird und wie lange ein Weiterführen der Behandlung erforderlich ist.

Dazu muss der Arzt vom Patienten informiert werden
  • über alle derzeitigen und bisherigen Erkrankungen
  • über alle eingenommenen Medikamente, und zwar sowohl verschreibungspflichtige als auch nicht verschreibungspflichtige
  • über Allergien und Stoffe, gegen die der Patient besonders empfindlich ist
  • über Gesundheitsbeeinträchtigungen und Störungen des Wohlbefindens, die während der Behandlung auftreten


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