
Mit Fusarium-Arten infizieren sich Menschen meistens durch Einatmen oder durch kleine Verletzungen der Haut. Die Infektion (Fusariose) kann nahezu jedes Organ betreffen. Eine Fusariose ist oft mit einem Befall der Haut verbunden, der sich durch Hautschäden (Läsionen) äußert.
Pilze der Gattung Fusarium gehören wie Aspergillus zu den Schimmel- oder Fadenpilzen. Sie kommen weltweit im Erdboden und auf Pflanzen vor und belasten häufig Anbaukulturen wie Reis, Bohnen und Sojabohnen. Die Erreger sind vor allem für immungeschwächte Patienten hoch gefährlich und inzwischen immer häufiger Auslöser lebensbedrohlicher Infektionen.
Abb.: Hautschäden (Läsionen) bei einem Patienten mit ausgedehnter (disseminierter) Fusariose. Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Oliver Cornely, Köln.
Eine ausgedehnte – der Fachmann sagt dazu: disseminierte – Fusariose kann bei immungeschwächten Patienten fast jedes Organ betreffen und zu Krankheitssymptomen führen, die denen einer Aspergillose ähnlich sind. Charakteristisches Merkmal einer disseminierten Fusariose und damit ein wichtiges Diagnose-Kriterium sind Schädigungen (Läsionen) der Haut und des Unterhautgewebes.